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Philip Morgan | Die Sammlung Sörensen Teil Eins: Kindheit und Jugend

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Die Sammlung Sörensen Teil Eins: Kindheit und Jugend

Einführung

Vor zwei Jahren verstarb eine Einwohnerin von Holstebro, Dänemark und vererbte ihren Kindern ihr Haus und seine Inhalte. Während der Inventur wurde eine Anzahl Kisten und gerahmte Gemälde in einer Ecke des Dachbodens des Hauses gefunden; all die Gemälde trugen die selbe Unterschrift und in den Kisten befand sich eine Sammlung von Zeichnungen und Aquarellen, auch mit der selben Unterschrift, sowie Briefe, Tagebücher, Dokumente und kleine persönliche Gegenstände , die einem Menschen namens Christen Sörensen gehörten. Die Erben hatten keine Kenntnisse über die Identität diesen Menschen oder wie seine persönliche Sachen auf den Dachboden ihres Elternhauses kamen. Die Nachricht von der Entdeckung erreichte meinen Onkel, der eine Fischzuchtanlage am Stadtrand besitzt, und beim Anblick der verschieden Gemälde, Briefen und Fotos, wurde er durch die Ähnlichkeit des Mannes auf den Fotos >vermutlich von Christen Sörensen selbst< mit seinem Neffen beeindruckt. Dieser Neffe war ich. Eingeladen von meinem Onkel und von den Erben fuhr ich nach Holstebro um selbst die Entdeckung anzusehen. Ich konnte ja eine leichte Ähnlichkeit sehen aber was mich mehr interessierte waren die Kunstwerke und die große Menge an Geschriebene in Form von Tagebüchern, Briefen und Notizbüchern, die alle auf deutsch und in nahezu unleserlicher Kurrentschrift gehalten wurden. Ich fragte die Besitzer, was sie mit der Sammlung vor hatten, und als sie mir sagten, dass sie sie versteigern würden, beschloss ich auf die Stelle die ganze Sammlung von ihnen zu kaufen.
Seit dem Ankauf habe ich, so gut ich konnte und mit entsprechender Nachforschung, das Restaurieren der Malerei und Zeichnungen und die Übersetzung der Briefen und Tagebücher unternommen um die Persönlichkeit und Bedeutung von diesem Menschen namens Christen Sörensen besser zu verstehen. Insoweit erwies sich dieser Prozess als eine sehr instruktive Reise in die Vergangenheit und es hat sich einen äußerst detailreichen, wenngleich keinen, Einblick in die Geschichte. Die Übersetzung der Texte und der Erkundung seiner Hintergründe stellten nicht nur eine interessante Entwicklung der Kunstwerke an sich dar, die beim ersten Anblick nur für ihre ästhetische Werte gewürdigt werden konnten. Je mehr ich mich in der Geschichte Sorensens Lebenszeit und Umstände mithilfe seiner Schriften vertiefte umso mehr wurden den Kunstwerken und Gegenständen neue Bedeutungen und Zusammenhänge hinzugefügt. Jeder neue Hinweis öffnete neue Einblicke und erweckte immer mehr mein Bewunderung nicht nur für die Kunstwerke sondern auch für den Künstler selbst.
Die Sammlung Sörensen Teil Eins: Kindheit und Jugend ist eine Auswahl der meines Erachtens besten und interessantesten Kunstwerke, persönlichen Gegenstände und Dokumente, unterstützt mit erläuternden Daten und Rechercheergebnissen, die mitsamt versuchen einen Mensch und seine Kunst dem Publikum und der zeitgenössischen Kunstwelt Moderne vorzustellen.

Philip Morgan

Introduction.

Two years ago a resident of Holstebro, Denmark passed away and left their house and its contents to their children. During the inventory of the estate a number of boxes and framed paintings were found in the corner of the attic of the house, the paintings all bore the same signature and inside the boxes were found a collection of drawings and water colours, again bearing the same signature, as well as letters, diaries, documents and knickknacks all pertaining to a man called Christen Sørensen. The heirs to the estate had no idea who this person was or how his personal items had found their way into their parent’s attic. News of the discovery reached my uncle, who owns a fish farm just outside the town, and upon looking at the various paintings, letters and photos he was struck to by the likeness of the man in the photos (assumed to be Christen himself) to that of his nephew. That nephew was I. Invited by my uncle and the heirs to the discovery I went over to Holstebro to have a look at the collection myself. I could definitely see a passing resemblance but what interested me most were the artworks and the amount of written text in the form of diaries, letters and notebooks, all written in German and in the almost indecipherable hand-written ‘Kurrent’ script. I asked the owners what they intended to do with it all and when they told me they would likely auction it off I decided to buy the entire collection from them there and then.
Since the purchase I have been restoring the paintings and drawings, translating the letters and diaries and trying to make sense of this person called Christen Sørensen the best I can through appropriate research. The process so far has proven to be an extremely illuminating journey back into the past and has revealed a small albeit highly detailed chunk of human history. An interesting development in consequence of the translation of the text and the research was that of the artworks themselves, which before could only be appreciated for their aesthetic merits. New meaning and context was added to the artworks and objects the further I delved into the history of Christen’s own time and place as well as his own writings. Each new piece of information opened up connections and brought more and more sense and meaning not only to the artworks but the artist himself.
The Sorensen Collection Part One: Early Life is a selection of what I think to be Christen’s best and most interesting art works, personal objects and documents complete with appropriate facts and research which altogether attempts to reintroduce a man and his art to the public and into the modern age, which before now has been lost in time.

Philip Morgan

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